Vulkan de Pacaya
So, nach diesem Wochenende weiss ich warum ich hier bin!
Am Freitag war ich auf dem Vulkan de Pacaya.
Der Aufstieg hat zwar nur anderthalb Stunden gedauert, aber die hatten es in sich!
Eigentlich sollte man meinen, dass das Gehirn nicht mehr sonderlich viel Energie hat zum arbeiten, wenn doch schon der Rest des Koerpers zu beschaefftigt ist. Dem ist aber nicht so.
Vor meinem inneren Auge erschienen Bilder von frueheren Begegnungen mit Wald und Berg.
Zum einen fuehlte ich mich stark an den Boehnener Wald erinnert, durch den mich meine ehemalige Trainerin immer gescheucht hat. Mit dem winzigen Unterschied, das dieser Boehnener Wald hier in Guatemala gefuehlte 100% Steigung aufwiess.
Des Weiteren schoss mir die Erinnerung an eine lange zurueck liegende Chorfahrt in den Kopf, bei der unser Chorleiter eine exellente Abkuerzung hoch zur Wartburg kannte. Einfach geradeaus hoch!
Diese beiden Erinnerungen weisen aber einen entscheidenden Unterschied zum Vulkan auf: Damals wurde ich gezwungen!
Es gingen mir also staendig zwei Fragen durch den Kopf:
1.) Warum tue ich mir so eine Strapaze freiwillig an?
und
2.) Was zum Teufel findest der Messener nur am Bergsteigen?
Oben angekommen wusste ich, dass sich der Weg gelohnt hatte.
Zusammen mit den anderen Touris bin ich ueber erkaltete Lava geklettert und konnte hoeren, wie sich die fluessige Lava (oder ist das noch Magma) unter mir bewegt.
Tut mir leid, aber da kann die Wartburg einfach nicht mithalten.
November 1st, 2007 at 02:59
Ich möchte auch auf einen Vulkan klettern! Vor allem vergleiche ich die Anstrengung von 90 min mit der Kletterpartie auf den Berg Moses, die von 2.00 - 6.00 morgens gedauert hat.
November 2nd, 2007 at 20:22
wow, man kann lava hören!?!